Wanderung Herrlingen – Naturfreundehaus Spatzennest – Kleines Lautertal

© Alex Klingler

Am Sonntag, den 5. Mai sind wir in einer bunten Gruppe der Grünen mit interessierten Gästen und Naturfreunden im Naturschutzgebiet „Natura 2000 Kleines Lautertal“ ab der Villa Lindenhof bis zum Naturfreundehaus Spatzennest und wieder zurück gewandert.

Wir fanden mit vielen Felsen, Wacholderheiden und Schluchtwäldern bis zu unserem Wiesenflüsschen der Kleinen Lauter eine sehr hohe Biodiversität vor. Viele der hier vorkommenden Arten sind landesweit gefährdet, einige gar vom Aussterben bedroht.

Der Schwarzspecht ist heimisch, der Uhu, welcher gerne in den Felsen nistet, wird in der Dämmerung gehört, sogar Gelbbauunken wissen wir im Tal. Die Reiher sind meistens sehr gut zu beobachten, da sie den Wiesengrund neben der Lauter direkt neben ihren Brutplätzen finden. Mit etwas Glück kann man sogar den Eisvogel direkt über der Kleinen Lauter erblicken.

© Alex Klingler

Die von den Schafherden geschaffene und gepflegte Wacholderheide bietet aufgrund des Magerrasens mit seinem Mangel an Nährstoffen Lebensraum für ein vielfältiges Leben, zudem gibt es dort Sonne satt. Orchideen wie die Fliegenragwurz, Küchenschellen, zahlreiche Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz, der silbergrüne Bläuling und der Thymian-Ameisenbläuling werden gesichtet. Wildbienen nehmen dankend ein vom NaBu errichtetes Bienenhotel an, es brummt nur so. In der nahen Weidacher Hüle steht dieses Jahr noch viel Wasser, in dem sich viele Kaulquappen und einige Frösche tummeln.

Mit vielen guten Eindrücken aus Wald, Feld, Heide und felsigen Abhängen konnten wir unseren Hunger und Durst im Spatzennest mit seinem freundlichen Team an einer riesigen Auswahl leckerer Kuchen, Torten, Würstel und Getränken stillen.

© Bernd Ottmann

Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint und so gingen wir leichten Fußes so nach und nach (und nach dem Verstauen von Roberts Gitarre) in Richtung Villa Lindenhof zurück.

Für die Zukunft hoffen wir auf viele kräftige Hände und kluge Köpfe, darunter hoffentlich viele hungrige Schafe, welche helfen, dieses tolle und so wertgeschätzte Naturerbe für künftige Generationen in einem guten Zustand zu erhalten. Es gibt viel zu tun.

Es gäbe noch sehr viele weitere schöne Geschichten über unsere Natur, die es fortzuschreiben gilt. Diese Geschichten und Erfahrungen u. a. über frühere Mühlen, den Flussursprung und über viele andere Bewohner des Gebietes wollen wir auf der nächsten Wanderung fortsetzen.

Die Grünen und alle Naturfreunde setzen sich für den weiteren Ausbau des Biotopverbundes und den Erhalt unserer Natur mit seiner schützenswerten Flora und Fauna ein.

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